Jana

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Jana

Als Kind wollte ich, wie wahrscheinlich fast jedes andere auch schon immer einen Hund. Irgendwann habe ich es dann tatsächlich geschafft, meine Eltern samt Oma zu überreden. Und so kam Jana, kurz vor meinem zwölften Geburtstag in mein Leben. Ich weiß noch genau, ich war gerade bei meinem Pflegepony, als meine Mutter anrief und fragte, wann ich denn heimkomme, es würde jemand auf mich warten.

Jana kam von einer Tötungsstation in Spanien über die Tierhilfe Menora e.V. nach Deutschland. In Spanien ist (wie wahrscheinlich bekannt) das Problem, dass wenn Tiere ihren Nutzen nicht mehr erfüllen, sie einfach ausgesetzt oder frei gelassen werden. Die Abgabe in einem Tierheim kostet Geld. Die Tiere werden dann gefangen und in eine der Tötungsstationen gebracht. In diesen dürfen nach 21 Tagen die Tiere getötet werden, was häufig vor allem aus Platzgründen passiert. Hier setzt die Tierhilfe an und versucht die Hunde und Katzen nach Deutschland zu übermitteln. Falls du helfen möchtest, hier ist die Seite verlinkt.

Meiner Mischlingshündin ist dieses Schicksal zum Glück erspart geblieben. Als wüsste sie, welches Schicksal ihr gedroht hätte, ist sie ein unglaublich dankbarer Hund.

Jana kam mit etwa einem halben Jahr zu uns. Da wir nicht genau wissen, wann sie geboren wurde, nur, dass es wahrscheinlich im November/Dezember war, haben wir ihren Geburtstag auf den 1. Advent gelegt, da der jedes Jahr wann anders ist.
Von Anfang an war sie eine sehr aufgeweckte Hündin, die alles und jeden immer erkunden will und ungern alleine zu Hause bleibt (eine Tür und eine Hundebox mussten schon dran glauben).

Reisen mag sie fast genauso gerne wie ich. Unterwegs war ich schon immer viel mit ihr, aber so richtig im Urlaub erst im Jahre 2019. Da habe ich gemerkt, dass ihr das super gut gefällt.
Teilweise war sie so fertig von den Ausflügen, dass sie kaum noch die Augen aufhalten konnte. Sobald es jedoch wieder los ging (teilweise auch ohne sie) wollte sie immer wieder mit und konnte gar nicht einsehen, wieso wir sie jetzt zurück lassen.

Jana liebt es, wenn sie nicht gerade einer Katze hinterher rennt, auch mal in der Sonne zu liegen oder irgendwo herum zu klettern.
Als Straßenhund versteht sie es auch sich „zu tarnen“, also geruchlich. Einmal hatte sie sich auf dem Feld in irgendwas gewälzt. Ich kann das gar nicht so genau definieren, was es war. Allerdings hat sie gestunken, das war echt unerträglich. Sogar sich selbst hat sie angestunken. Sie kam mit ganz eingezogenem Kopf zurück, als wollte sie sagen „Frauchen, sag nichts, ich weiß, dass es etwas zu viel war“.

Für einen Keks oder ein frühes Abendessen ist sie immer zu haben. Ach und Joghurt isst sie auch sehr gerne, wenn Frauchen ihr denn was übrig lässt. Meist darf sie jedoch nur die Reste auslecken. Dann steckt ihr ganzer Kopf im Joghurtbecher.

Jana…

Wald im Hintergrund und ein Hund auf einer Wiese im Vordergrund

…liebt es unterwegs zu sein. Dabei kann es nicht spannend genug zugehen. Neue, abenteuerliche Wege sind immer willkommen!

Sonne mit einer Wolke

…ist ein absoluter Sommer-Hund. Sie liebt es in der Sonne oder im Notfall auch vor der Heizung zu liegen. Selbst wenn es eigentlich schon zu warm ist (und sie hechelt), bleibt sie oft lieber liegen.

Esel-Kuscheltier

…hat jede Menge Kuscheltiere, die sie auch sehr gerne in der Wohnung verteilt. Das kleine Eselchen ist dabei ihr liebstes.

Buddelnder Hund

…buddelt in jedem Mäuseloch, an dem wir vorbeikommen. Falls mal mäusetechnisch nicht so viel los ist, ist ein Hase (oder eine Katze) zum Jagen aber auch voll ok.

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